Erbrecht

Erbrecht

Sich mit dem eigenen Nachlass zu befassen, bedeutet auch, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Dabei muss dieses heikle Thema aber gar kein Unbehagen verursachen, sondern kann durchaus positiv sein. Denn das Wissen um eine vernünftige Vorsorge und Regelung der Vermögensverhältnisse vermittelt meist Ruhe und Gelassenheit.

Sie sollten nicht, wie die große Mehrheit der Deutschen, auf einen vernünftigen Vermögensübergang mit einer Nachfolgeregelung, aus Unkenntnis über die Konsequenzen für Ihre Hinterbliebenen, verzichten. In Deutschland errichtet leider nur circa jeder Fünfte ein Testament. Hinzu kommt noch, dass von den 20% der Deutschen, die eine Verfügung von Todeswegen treffen, über 90% inhaltlich falsch, widersprüchlich, unkorrekt, unverständlich und durch Verwendung von falschen Begriffen deshalb völlig unwirksam sind. So hatte beispielsweise ein Ehemann auf dem Sterbebett ein Testament handschriftlich errichtet, um seiner Ehefrau ein sorgenloses Leben zu gewährleisten. Durch die falsche Wortwahl hatte er leider das Gegenteil erreicht. Der Ehefrau wurde das erst bei der Übergabe des Testamentes bei dem Nachlassgericht bewusst. Nach diesem Schock, von dem sie sich nie erholt hat, ist sie ihrem Ehemann einige Monate nach seinem Tod gefolgt. In diesem Fall wäre sogar die gesetzliche Erbfolge besser gewesen.

Ich gehe davon aus, dass, wenn Sie meine Ausführungen über eine wahre Begebenheit gelesen haben, eine sinnvolle und klare Verfügung errichten wollen, die Ihren letzten Willen genau und nachvollziehbar zum Ausdruck bringt.

Unter dieser Maxime biete ich Ihnen die Beurkundung von Testamenten und Erbverträge an. Testamente und Erbverträge sollten speziell auf Ihre persönlichen Vorstellungen und Belange zugeschnitten sein, ähnlich wie ein Maßanzug. Deshalb habe ich keine vorgefertigten 08/15-Muster, in denen lediglich noch Ihr Name und Ihre Geburtsdaten einzusetzen sind.

Ein sogenanntes Berliner-Testament für Eheleute zu beurkunden, ist einfach, aber nicht immer die richtige Lösung. In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen, dass dieses Testament, welches von vielen Notaren und Rechtsanwälten vorgeschlagen wird, auch gravierende Nachteile hat. Wenn sich nämlich nach dem Tod des Erstversterbenden die Familienverhältnisse wesentlich ändern, bzw. wenn ein Kind behindert wird, oder in sonstiger Weise von der Erbfolge ausgeschlossen werden sollte, oder sein Erbteil gemindert oder erhöht werden sollte, so ist dies für den Überlebenden auf Grund der Bindungswirkung nicht möglich. Deswegen sollten Sie sich von mir beraten lassen, wie Sie derartige Fehler bei Abfassung von Testamenten vermeiden können.

Ich gehe zudem davon aus, dass Sie eine Erbregelung wünschen, die nicht nur möglichst viele Steuern spart, sondern eine effiziente Nachlassabwicklung, die nicht große Teile Ihres hart erarbeiteten Vermögens verschlingt. Sicherlich soll zudem das finanzielle Schicksal Ihres Partners, Ihrer Kinder, Ihrer Firma, Ihres behinderten Angehörigen nach Ihrem Tod möglichst gesichert sein, um nach Ihrem Ableben Streitigkeiten zwischen den Hinterbliebenen zu vermeiden.

Sollte in Ihrer Familie ein Erbfall bereits eingetreten sein, berate und vertrete ich Sie gerne zu allen Fragen rund um die Geltendmachung Ihrer Ansprüche als Erbe, Pflichtteilsberechtigter oder Vermächtnisnehmer und in Erbstreitigkeiten. Da gerade im Bereich des Erbrechts häufig auch innerfamiliäre Probleme und Konflikte zutage treten, ist es mir besonders wichtig, bei meiner Beratung hierauf einzugehen und möglichst einen einvernehmlichen und außergerichtlichen Lösungsweg aufzuzeigen. Erbstreitigkeiten innerhalb der Familie sind oftmals eine große Belastung für die Beteiligten.

Deshalb kann ich Sie zu den nachfolgenden Themen umfassend beraten und vertreten:

–     Sie wurden nicht als Erbe eingesetzt sein und wollen beraten werden, ob sie pflichtteilsberechtigt sind;

–     Sie sind Pflichtteilsberechtigt und wollen wissen, wie hoch Ihr Anspruch ist;

–     Sie wollen den Pflichtteil geltend machen;

–     Sie wollen sich gegen Pflichtteilsansprüche zur Wehr setzen;

–     Ihnen wurde ein Vermächtnis zugewendet und Sie wollen dieses geltend machen;

–     Sie haben mit anderen Erben eine Immobile geerbt und wollen sich mit den anderen Erben auseinandersetzen;

–     Sie haben Schwarzgeld im Nachlass gefunden;

–     Sie wollen wissen, ob Sie für Beerdigungskosten, Nachlassschulden haften und wie man das verhindern kann;

–     Sie wollen zu Lebzeiten eine Übertragung Ihres Vermögens vornehmen;

Deshalb wünschen Sie zu Recht einen Fachmann mit Spezialkenntnissen im Erb- und Erbschaftssteuerrecht. Nach erfolgter Qualifikation hat mir der Vorstand der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main im Jahre 2008 gestattet, die Berufsbezeichnung „Fachanwalt für Erbrecht“ führen zu dürfen.

Durch die konsequente Spezialisierung auf den Bereich des Erbschafts- und Erbschaftssteuerrechts, sowie das Studium erb- und erbschaftssteuerlicher Literatur und der Teilnahme an einer Vielzahl von Seminaren und Lehrgängen und die ständige Bearbeitung erbrechtlicher Fälle, bin ich in der Lage, Sie umfassend, konsequent und mit Fachverstand zu vertreten.

Um im ersten Beratungsgespräch bereits umfassende Hilfestellungen bieten zu können, empfehle ich Ihnen, zum Termin das Familienstammbuch bzw. (sofern vorhanden) Ehevertrag, sowie die Bescheinigungen über finanzielle Verhältnisse (Gehalt, Steuerbescheide, Darlehensunterlagen) mitzubringen.

Abschließend verspreche ich Ihnen, dass mein ganzes Engagement Ihrer Angelegenheit, Ihren Anliegen und Ihren Fragen gewidmet wird. Ich werde Ihnen, wenn Sie mich beauftragen, verständlich und ehrlich die Rechtslage, die Erfolgsaussichten der Geltendmachung oder Abwehr von Erbansprüchen sowie der Kosten erläutern und bin erst dann zufrieden, wenn auch Sie es sind.

Vertrauen Sie mir als Spezialisten für Erbrecht und Vermögensnachfolge, auch im Unternehmensbereich.